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Ein Weihnachts-![]() märchen Das österreichische Bildungssystem liegt im Argen. Von den Kindergärten bis zu den Unis muss gespart werden, weil hinten und vorne das Geld fehlt. So fällt die Zukunft Österreichs den Sparzwängen zum Opfer. Bei den Pensionskassen liegen 14 Milliarden Euro. Vor der Börsenkrise waren es sogar 16 Milliarden. 2 Milliarden haben sich seither in Luft aufgelöst. Das System brachte den Berechtigten in den letzten 10 Jahren gerade die Inflationsrate von ca. 2 %. Das bedeutet, dass die Pensionen und die Pensionsanwartschaften kaufkraftbereinigt jährlich um die Höhe des Rechnungszinses (3,5 % bis 6,5 %) gekürzt werden, das sind in 10 Jahren ca. 40 bis ca. 75 Prozent der ursprünglichen Pensionszusage. So fällt die Lebensplanung von 800.000 Österreichern einem nicht funktionierendem Pensionskassensystem zum Opfer. In ihrer Not haben die Schüler, die Studenten und die Pensionskassen- berechtigten gemeinsam einen Brief an das Christkind geschickt und zu Weihnachten lagen fast 4 Milliarden Euro als milde Gabe für das Bildungs- system unter dem Christbaum. Die restlichen 10 Milliarden wurden an die Pensionskassenberechtigten verteilt. Allen war geholfen. Die Schüler wurden im PISA-Test Erster, die Studenten konnten unter besten Bedingungen studieren und die Pensionskassenberechtigten konnten mit ihrem Geld endlich etwas Vernünftiges anfangen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch…. P.S. Wie hat das Christkind das nur gemacht ? Hat es etwa gar die Notenpresse der Europäischen Zentralbank angeworfen ? Nein. Es ging viel einfacher! Die unnötigen Pensionskassen wurden aufgelassen und das Geld an die Pensionskassenberechtigten ausgeschüttet. So gingen fast 4 Milliarden als Steuern an den Staat, der sie umgehend in das Bildungssystem investierte. Die restlichen 10 Milliarden gingen teils in den Konsum und teils in eine funktionierende Altervorsorge. So einfach geht’s, wenn das Christkind und nicht die Politiker entscheiden! F.G. Ein bitterer Beitrag eines Betroffenen:
-nach dem Märchen " Hans im Glück"-
Ich hatte siebenunddreißig Jahre bei meinem Herrn gedient, da sprach ich zu ihm:
"Herr, meine Zeit ist um, nun will ich gerne mein Leben genießen und in Pension gehen, gebt mir das Geld, Wenn ich mich auch nicht genau in dem Gewirr der Ziffern
auskannte, so traute ich doch den Worten meines Herrn. Diesmal noch stärker als im Vorjahr.“ “Der Markt ist sehr volatil, doch wir sind leider auf ihn
angewiesen.“
„Das ist kein Recht, du hast kein Recht auf Erhöhung. „Normalerweise hätte ich deine Pension weiter kürzen müssen.
Doch ich wollte ...“ "Das Geld ist sicher verwahrt, ich kann und darf es
nicht herausgeben.“ verjubeln mein Erspartes und wollen, dass ich auch noch
nachzahle?!“ Der Kassenwart vertiefte sich in eine Reihe von Zahlen.
Der oberste Richter wies fast alles ab, letztlich bekam ich
durch besondere Bemühungen mehrerer Menschen einen geringen Teil meiner
bisherigen Verluste zurück, doch auch davon holte sich der Steuereintreiber
noch einen erklecklichen Batzen, sodass mir noch immer ein sehr großer Verlust
übrig blieb. Doch zum Unterschied zum Hans der Originalgeschichte bin
nicht ich es gewesen, der das Gold gegen den Mühlstein getauscht hat und daher
habe ich auch nicht die Unbeschwertheit und Freude des Hans in dieser Sache,
sondern ohnmächtige Wut. Versuchen wir sie – in welcher Form auch immer - zu unterstützen. Das können wir beispielsweise dadurch tun, in dem wir der Vereinigung, die um unsere Rechte kämpft, beitreten. Ich habe dies schon vor Jahren getan und zahle 15 Euro pro Jahr als Mitgliedsbeitrag. Das ist nichts im Vergleich dazu, was diese Vereinigung schon für uns erreicht hat. Wenn wir alle an einem Strang ziehen und uns nicht in die Resignation flüchten, werden wir immer wieder Teilerfolge erzielen. Und eines Tages werden wir vielleicht wie im Märchen sagen können: ... und so lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.“ Euer Märchenerzähler Carpediem - Erich Maximilian Zimmermann Im folgenden ein Leserbrief einer Betroffenen an mehrere Zeitungsredaktionen: From: P.K. To: leser@kronenzeitung.at ; redakt@salzburg.com
; leserbriefe@derStandard.at
; leser@wienerzeitung.at
; leserbriefe@diepresse.com
; wirtschaft@kurier.at
Sent: Tuesday, August 18, 2009 11:07 AM
S.g.
Vertreterinnen und Vertreter der Regierungs- und Oppositionsparteien! Seit
fast 4 Jahren bin ich in Pension, bin Jhg. 1948, und NOCH beziehe
ich eine Zusatzpension. Diese Zusatzpension war szt. ein Teil meines Gehalts
und es wurde mir/uns allen immer seitens der Firmenleitung versichert, die zu
erwartende Pension sei von den Dienstjahren bzw. letztem Gehalt abhängig.
Als aber 1998 das Kapital in eine Pensionskassen-AG ausgelagert wurde,
ohne uns Mitarbeiter davon zu informieren (man stellte uns vor die erfolgte
Tatsache) war ich 50 Jahre alt, laut Aussage des damaligen Betriebsrates
schon zu alt, um selber einen Beitrag in die Pensionskasse zu leisten,
und erhielt (so wie alle anderen Kollegen) von der Pensionskasse ein
Zertifikat "......Sie erhalten eine lebenslange, jährlich steigende
Pension......." als Zusicherung. Leider ist heute dieses Zertifikat
(lt.Duden bedeutet das Wort amtliche Bescheinigung, Beglaubigung, Zeugnis,
Urkunde !!!) amtlich NICHTS wert. Das heißt, jeder, der beruhigt ein
Zertifikat erhalten hat, kann sich dieses in den Keller hängen, oder sonst
was........... Diese
Pensions-Auslagerung habe ich der damaligen Regierung zu verdanken, noch dazu
mußte ich 2 Reformen durchwandern, die von einer ASVG-feindlichen
Regierung durchgeboxt wurden, bevor ich die finanziell stark gekürzte Pension
antreten durfte, und das nach fast 40 Dienstjahren! Seit
dieser Zeit ist die Zusatzpension nur geschrumpft und nicht gestiegen! Sollte
diese in den nächsten Jahren weiter so gekürzt werden, oder gar ganz ausfallen,
muß ich mit einer kleinen ASVG-Pension auskommen; und das nach fast 40
Dienstjahren! Schande über die Politiker. Ich
fordere die jetzigen Regierungs- und Oppositionsvertreter eindringlichst auf,
für uns Zusatzpension-Bezieher endlich etwas Positives zu bewerkstelligen
und gesetzlich zu verankern. Am besten wäre es, wenn, wie von unseren
Vertretern gefordert, jeder sein noch bestehendes
Kapital steuerfrei ausbezahlt bekommt und SELBST veranlagt. Da
würde viel Vernünftigeres zustande kommen als von den, meiner Meinung
nach, desinteressierten Pensionskassen-Angestellten! Ist ja
nicht deren Geld. Außerdem
müßte diese Version ja auch im Sinne der Banken (Pensionskassen-Aktionäre !)
sein, denn die Veranlagung würde dort erfolgen; oder im Sinne der Wirtschaft,
schließlich sind (wären) die Pensionisten "brave"
Konsumenten. Es
wäre schön, wenn wir endlich unsere Pension genießen könnten und nicht immer
sorgenvoll in die Zukunft schauen müßten. Im
voraus danke ich bestens für Ihr Interesse und Ihre für uns positive
Entscheidung. E.
K., Nachstehend ein am 29.7.2009 veröffentlichter Leserbrief von Herrn R.R. an die Salzburger Nachrichten: Es reicht!Sie haben völlig Recht gehabt, Herr Molterer, als Sie sagten: „Es reicht!“ Uns reicht es auch, dass im Finanzministerium Millionen und Abermillionen von Steuergeldern verzockt wurden. Haben Sie das bei den Pensionskassen, die 2
Milliarden an Treuhandgeldern verspekuliert haben, gelernt oder haben die Pensionskassen diese verdammte Spielsucht von
Ihrem Ministerium abgekupfert? 500.000 Pensionisten wurden auf diese Art geschädigt
und sollen Verluste von – vorderhand –„nur“ 40 Prozent hinnehmen. Es handelt
sich bei diesen Pensionskassenzahlungen um die Abgeltung der nicht während der
„Aktivzeit“ ausbezahlten Gehälter, Vorrückungen und Boni, und keineswegs als
Geschenk an die Mitarbeiter für besondere Leistung. Jetzt ist niemand dafür verantwortlich, auch
die Herr Faymann und Pröll schweigen vornehm. Es war und ist ja auch nicht ihr
Geld. Nur das der Steuerzahlen und der
Pensionisten! Wir fordern unser Geld zurück, in jedem Falle
aber wollen wir das von unfähigen Pensionskassenfunktionären noch nicht
verzockte Spielkapital selber verwalten. Ins Casino können wir selber gehen,
dazu benötigen wir keine Politiker oder selbsternannte
„Veranlagungsspezialisten“.
Selbstverständlich erwarten wir auch, dass die Verantwortlichen zur
Rechenschaft gezogen werden. Wie Sie gesagt haben: Es reicht!!!
Kommentar eines
Betroffenen Ich
war 40 Jahre bei der Länderbank (später Bank Austria) tätig, seit 1986 in
leitender Funktion. Aufgrund der in den Neunzigerjahren beschlossenen
Ausgliederung der Bankpensionen in die Pensionskassengesellschaft VBV beziehe
ich seit 2005 von dort eine Pensionskassen (PK-) Pension. Als
Ende 2008 erste Medienberichte auftauchten, wonach es bei den österreichischen
Pensionskassen schwerwiegende Einbrüche geben wird, hatten wir als Bezieher
einer PK- Pension bereits eine jahrelange Auseinandersetzung mit unserem
seinerzeitigen Arbeitgeber und mit einzelnen Mitverhandlern des
österreichischen Pensionskassengesetzes hinter uns. Denn unsere PK- Pensionen
waren aufgrund ursprünglich getroffener, aber weit verfehlter Marktannahmen bis
dahin bereits sukzessive zwischen 20% und 30% abgerutscht. Nach dem
Katastrophenjahr 2008 kamen weitere 20 % dazu. In meinem Fall liegt der
Fehlbetrag mittlerweile bei rund 42 % gegenüber der seinerzeit zugesagten
Pensionshöhe. Von einer Teuerungsabgeltung – wie ursprünglich versprochen -
ganz zu schweigen. Und bei unveränderter Gesetzeslage ist davon auszugehen,
dass es auch nach Überwindung der Finanzkrise zu weiteren Kürzungen bis hin zum
Totalverlust der PK- Pensionen kommen wird. Unser
Problem ist also nicht die gegenwärtige Finanzkrise sondern vor allem die
österreichische Pensionskassenregelung, die, wie kürzlich evaluiert wurde, im Europavergleich die höchsten Abstriche für
ihre Kunden eingefahren hat. Was
mich betrifft, ist dadurch meine auf einstens absolut glaubwürdigen Zusagen
begründete Altersplanung völlig obsolet geworden. Schrumpfende
Pensionseinnahmen stehen steigenden Lebenshaltungskosten gegenüber. Ohne einschneidende Verhaltensänderungen lässt
sich dieser Kostenschere nicht beikommen.
Bis
zur Jahreswende 2008/9 wurden von Regierungsseite ausschließlich Maßnamen zur Solvenzerhaltung
der Pensionskassengesellschaften ergriffen. Mit dem Wegfall der
Kapitaleinschusspflicht der Pensionskassen bei Nichterreichen einer
Mindestverzinsung wurde den Pensionsbeziehern sogar noch die letzte gesetzliche Absicherung
für weitere Pensionskürzungen genommen. Wer (wie im Fall der PK-
Veranlagungsgemeinschaft, der ich angehöre) von seinem ehemaligen Arbeitgeber
keinerlei Ausfallshaftung für Pensionsverluste hat, ist dem Verfall seiner PK-
Pension hilflos ausgeliefert. Er kann sein angespartes Pensionskapital auch
nicht zwecks anderwärtiger Veranlagung herausbekommen, kann nicht von einer
Pensionskasse zu einer anderen wechseln und hat keinerlei Einschau- oder
Einspruchsrecht in die Veranlagung seiner noch verbliebenen Pension. Man
kann also mit Fug und Recht sagen, wir werden sukzessive enteignet und müssen
tatenlos dabei zuschauen. Da
man nach den schweren Verlusten aus 2008 von Regierungsseite einsah, dass man
ein Zeichen setzen muss, hat das Finanzministerium eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Lösungsansätzen beauftragt. Doch
die bisher bekannten Details schauen - besonders für die Gruppe derer, die
schon jetzt Bezieher einer PK- Pension sind - wieder ausgesprochen finster aus: Klar ist,
dass man keine echte Sanierung des Gesetzes will und weder die Pensionskassen
noch die Arbeitgeberfirmen ( vor allem Banken und Versicherungen, die sich
seinerzeit durch die Auslagerung der Pensionsvorsorgen aus ihrer Bilanz und
durch Festlegung von unerreichbar hohen Verrechnungszinsen Millionen erspart
haben) belasten will. Was man will ist wieder einzig und allein die
Bestandssicherung der Pensionsfonds und eine (allerdings auch nur teilweise !)
Abfederung für die Anwartschaftsberechtigten, also jene etwa 500.000
Erwerbstätigen, welche erst später in Pension gehen werden. Diese stellen zusammen
mit ihren Familien immerhin ein beträchtliches Wählerpotential dar ! Wir,
die wir schon jetzt im „Genuß“ einer PK- Pension sind, stellen dagegen nur ein „kleines
Häuflein“ von etwa 40.000 Menschen dar. Noch dazu ein Häuflein mit geringer
versicherungsmathematischer Halbwertszeit. Josef Broukal schreibt in der
Standard- Ausgabe vom 3.7.2009 in diesem Zusammenhang sehr treffend vom Pech
der kleinen Zahl. Wenn dieses Häuflein etwas will, so soll es halt von der ohnehin
schon geschrumpften Pension einen gewissen finanziellen Eigenbeitrag leisten.
Der somit abermals verringerte Pensionsrest ist dann etwas sicherer – aber leider
auch nicht so ganz, denn der neue Rechnungszins liegt dann immer noch über der
zu erwartenden Veranlagungs- Performance ! Ich
beantrage daher für das kleine Häuflein österreichischer Pensionskassen-
Bezieher den Minderheitenstatus. Vielleicht haben wir dann mehr politisches
Gewicht und werden endlich mit unseren Sorgen ernst genommen ? Da
die ganze Pensionskassen- Causa recht komplex ist und nicht einmal von den
wirklich Betroffenen voll durchschaut wird – geschweige denn von Außenstehenden,
genügen schon kleine Randbemerkungen, um die öffentliche Meinung zu
beeinflussen. Ein
schönes Beispiel lieferte hier kürzlich Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka:
Als angesichts der immensen Pensionsverluste vom Präsidenten des Seniorenrates,
Karl Blecha, ein „Katastrophenfonds“ für die betroffenen PK- Pensionsbezieher ins
Gespräch gebracht wurde, kommentierte Lopatka dies vor den Medienvetretern mit
„ … man war über diesen Vorschlag „irritiert“. Das passt genau zur Strategie
der um ihre Reputation bemühten Pensionskassen- Vertreter. Von dieser Seite
wird schön geredet, was das Zeug hält. Sinngemäß: In Anbetracht der weltweiten
Finanzkrise haben wir ohnehin ein gutes Ergebnis erzielt. Es ist ja in
Wirklichkeit nichts passiert, was nicht wieder durch spätere Gewinne aufgeholt
werden kann. Es trifft ja doch nur die Besserverdiener, die
„Zusatzpensionisten“. Wer spekuliert muss halt damit rechnen, dass er auch
einmal Verluste einfährt. Hier
möchte ich einhaken, um richtig zu stellen, was von Seiten der Systemerhalter
und Schönredner gerne etwas anders argumentiert oder durch semantische Tricks verwaschen
oder falsch zum Ausdruck gebracht wird. Erstens : Die Zusatzpension resultiert aus
einem kollektivvertraglich festgesetzten Gehaltsteil, welcher - ergänzt durch eigene Einzahlungen - während des Erwerbslebens zurückgelegt und
schließlich der Fondsgesellschaft zur bestmöglichen Veranlagung anvertraut wird.
Es handelt sich also um ein vom Pensionsbezieher erwirtschaftetes Vermögen. Zweitens : Wir konnten seinerzeit selbst nicht mitbestimmen, ob, zu wem und unter welchen Konditionen unsere Firmenpension ausgelagert wurde. Drittens : Eine Firmenpension (später PK- Pension) war zumindest in unserem Fall kein Privileg für höhere Angestellte sondern wurde in der Regel jedem Mitarbeiter ab einer bestimmten Dauer der FirmenzugehörigkeitViertens : Aktien- oder sonstiges Kapital, das verloren
gegangen ist, erbringt nie wieder Dividenden. Kurz gesagt: Aus nichts wird
nichts. Fünftens : Wir wurden nicht gefragt, ob wir eine
Finanzmarkt- Veranlagung unserer Firmenpension möchten. Hätten wir unser
Pensionskapital seinerzeit herausbekommen und zum Beispiel auf einfachste Weise
auf Sparbüchern veranlagen dürfen, hätten wir es noch. Mails von Betroffenen an Pekabe: Stellvertretend für zahlreiche gleichartige Informationen, die uns immer wieder erreichen, mögen diese Mails die katastrophale Situation der Betroffenen vor Augen führen: Von: A.R. Ich beziehe seit Dezember 1999 eine Zusatzpension der Viktoria-Volksbanken-Pensionskassen AG. Im Prospekt, der mir heute noch vorliegt, steht wörtlich: "Ist die Pensionsleistung wertgesichert? JA! die Pension wird jährlich entsprechend dem Veranlagungserfolg erhöht. Aus heutiger Sicht werden die Pensionen mit ca. 3,5% pro Jahr steigen." Tatsächliche Entwicklung der letzten 9 Jahre: minus 11,5% (2000 +2,34%, 2001 +2,20%, 2002 -0.39%, 2003 -11,13%(!), 2004 0%, 2005 0%, 2006 0%, 2007 -0,76%, 2008 -2,93%) und das in vielen guten Jahren. Wie jetzt 2009 ausschauen wird, kann man sich ja vorstellen. Statt einer Steigerung der Zusatzpension von 1999 bis 2009 in Summe nur um die Inflationsrate von ca 20% - Reduzierung der Pension um ca. 20%. Es wird den Pensionskassen natürlich auch leicht gemacht. Den Anspruchsberechtigten sind die Hände gebunden - sie können die Kassen nicht wechseln - sie können nicht auf die Pension verzichten und sich den Betrag auszahlen lassen - alles nicht möglich. Dafür kaufen und verkaufen die Pensionskassen bei ihren Bankbesitzern Wertpapiere und zahlen dort ordentliche Spesen - sie lassen die Papiere dort verwahren und zahlen ordentlich Depotgebühr - Sparen beim Personal-uns Sachaufwand ist nicht notwendig. Und am Ende des Jahres macht meine Kasse noch ordentlich Gewinn, der in Form von Dividenden an die Aktionäre und Besitzer (wieder dieselben Banken) ausgezahlt wird. Alles klar? Rechtlich alles in bester Ordnung. A.R. 4600 Wels Von: Sch.
H. Betreff: Pensionskürzung
Bei einer
Bruttopension von € 710,- waren es in 2008 € 45,- , und jetzt in 2009 sind es €
105,-. Ich glaube schon,
das hier die Politik gefordert ist. Weiters möchte
ich auch vorschlagen, dass das angesparte Kapital steuerschonend
ausbezahlt wird, damit man Für Vater Staat
würden wieder Steuereinnahmen anfallen ( KEST, MWST. etc.). Ich bitte Sie,
sich für diese Angelegenheit einzusetzen
Von: E.
Z. Betreff: Pensionskassen wie ich aus der gestrigen Zeitung entnehmen kann war die
langjährige Performance der Pensionskassen durchschnittlich 5,7 %. Bis zum Jahr 2.000 hatte ich eine unverfallbare
Pensionszusage der Firma Siemens, die hätte bei meinem Pensionsantritt ca.
300,-- € monatlich 14 x betragen. Warum machen wir nicht eine Sammelklage gegen diese
„Schweinereien“ . Wenn man schon sein Geld verloren hat so müssten zumindest
diese „Gauner“ an den Pranger gestellt werden. Ich hätte gerne mein restliches Geld welches noch in der
Pensionskasse vorhanden ist ausbezahlt, schließlich war dies ein Teil meines
Lohns, verjuxen kann ich es selber auch. Weil in den nächsten Jahren wird
dieses Geld ja sowieso verschwunden sein.
Von: Name bekannt
Betreff: Mitteilung seitens
X-Pensionskasse
N.N. From: R.N. To: schutzverband@pekabe.at
Jedenfalls tut es gut, dass es so
eine Interessensvertretung gibt. From: Z.R. To: schutzverband@pekabe.at
Mit freundlichen Grüßen, From: H.R.
To: schutzverband@pekabe.at Ich habe heute ein Schreiben der XY
bekommen, wo mir mitgeteilt wurde, dass ich ab Jänner 2009 eine Reduktion
meiner ausgelagerten Betriebspension von vorläufig 16% haben werde. Ich ersuche Sie mir mitzuteilen was
ich dagegen machen kann. Habe ich eine rechtliche Handhabe dies zu verhindern.
Kann ich meine Einlage herausnehmen bzw. anders veranlagen? Es kann doch nicht so sein, dass mit
meinem Geld ohne meiner ausdrücklichen Zustimmung an den Börsen gezockt werden
kann. Darüber hinaus lese ich im AK
Portal, dass AK-Präsident Tumpel fordert, dass von der ÖVP/FPÖ Regierung im
Jahre 2003 das Sicherheitsnetz (Mindestverzinsung) auf Ersuchen der
Pensionskassen abgeschafft , und somit dem Zocken der Pensionskassa A Tür und Tor geöffnet wurde. Damit hat die Regierung in
Zusammenarbeit mit den Pensionskassen ohne meine Zustimmung über meine
private Pension bestimmt bzw. eine Maßnahme getroffen, welche mir persönlichen
Schaden zufügt. Das kann doch nicht möglich sein.
Wie schaut dies beim OGH aus. Gäbe es hier eine Möglichkeit dieses Gesetz
rückwirkend auszuhebeln. Gibt es in dieser Richtung konkrete
Aktionen von Betriebsräten, Gewerkschaften und Politik, welche die Forderung
von AK Präsident Tumpel zum Thema haben und diese unselige Entscheidung
aufheben? Was kann von seiten der PEKABE unternommen werden. Was kann unternommen werden, damit
mein Kapital künftig auch garantiert wird? Gerne höre ich von Ihnen! Mit freundlichen Grüßen! H.R. From: R.K.
To: schutzverband@pekabe.at habe heute Ihren Artikel in der
Zeitung "Österreich " gelesen und bin ein Betroffener der Kürzungen
von der Pensionskassenpension. Denn wer hat das
Pensionskassengesetz erlassen und wer unterstützt jetzt Banken, Unternehmen
usw. mit Steuergeld (unter anderem anteilig mit meinem) ? Nur diejenigen, welche vorsorglich
auf einen Teil ihres Einkommens während ihrer Berufstätigkeit (Gehalt-Lohn)
aufgrund der Propaganda der Politik ( 3-Säulen Modell) verzichtet haben sind
jetzt die Verlierer ! Mein Vorschlag wäre eine sofortige
Beseitigung des PKG, Nachzahlung der bisherigen Verluste und Übertragung (Auszahlung)
sämtlicher Ansprüche an die Berechtigten, denn niemand kann heute vorhersagen Jedwede andere Maßnahme oder
Änderung auf welche der Einzelne keinen Einfluß hat führt in Zukunft zu
weiteren Verschlechterungen. Mit freundlichen Grüßen R.K. From: P.P.
Jetzt habe ich ein Schreiben der Ö.-Pensionskasse erhalten, wonach ab
1.1.2009 die Zusatzpension nur als Akonto mit -17,1% ausbezahlt wird und nach
Vorliegen des Jahresabschlusses möglicherweise nochmals rückwirkend reduziert
wird. In den Nachrichten habe ich von Ihrer geplanten Sammelklage
gelesen und möchte nun anfragen wie ich mich dieser Sammelklage anschließen
könnte. From: B.W.S.
To: schutzverband@pekabe.at
dies ist ein
beispielloser skandal. personen, welche über mein vermögen entscheiden,
verstecken sich in der immunität. B.W.S. From: R.W. To: <schutzverband@pekabe.at> Subject: Generelle Info/Zusatzpension
ich habe zufällig in einer Tageszeitung von
"pekabe"gelesen. Dieses Thema Meine Pension von monatlich € 192 netto kommt mir auch gering vor,ich kann mir vorstellen,dass ich bei langfristiger Bindung von ATS 327000 auf 16 Jahre, privat veranlagt, bessere Erträge möglich gewesen wären.Dazu kommt noch,dass die aktuellen und die zu erwartenden Kürzungen(durch die Finanzkrise?) in Anbetracht der zahllosen Bewerbungen für Privatvorsorge ein Riesenskandal für alle Betroffenen sind.Was könnte "pekabe" in meinem Fall konkret bewirken ? Ich würde mich über Ihren Vorschlag freuen. MFG R.W.Schreiben eines Betroffenen an seine Pensionskasse vom 15.12.2009: Sehr
geehrter Herr Direktor Böhm! Mit
großer Bestürzung habe ich Ihr Schreiben vom Dezember dieses Jahres gelesen. Es
ist unfassbar, was die ÖPAG ihren Kunden, deren Gelder sie treuhändisch zu
verwalten hat, zumutet. Sie wissen so gut wie ich, dass nicht ausschließlich
die gegenwärtige prekäre wirtschaftliche Situation dafür ausschlaggebend ist,
sondern die Ursachen auch bei den Pensionskassen zu finden sind. Unsere
Existenzgelder zu einem unrealistischen Rechnungszinsfuß anzulegen und damit am
Kapitalmarkt zu spekulieren, zeigt nicht gerade Weitblick und grenzt an
Verantwortungslosigkeit. Ich bin mir schon im Klaren, dass auch die
Unternehmen, die Ihnen unsere Pensionsbeiträge in Bausch und Bogen übergeben
haben, eine gehörige Portion Schuld an der für uns Pensionisten katastrophalen
Lage haben. Sie haben auf Kosten der Dienstnehmer günstig verkauft und die
Pensionskassen günstig gekauft. Die Ursachen liegen also nicht nur im
gigantischen schwarzen Loch der internationalen Finanz, wo kein Schuldiger mehr
zu finden ist. Von der Arbeiterkammer wurde den Pensionskassen eine
grottenschlechte Performance attestiert. Mag dies auch polemisch sein, spricht doch
das Ergebnis dafür. Auch die Auftritte von Vertretern der Pensionskassen, vor
allem in den elektronischen Medien, waren nicht gerade vertrauensbildend. Aus
all dem wird für mich klar, und das zeigt auch die negative Entwicklung der
Pensionskassen in Deutschland, dass das System der Pensionskassen in dieser
Form gescheitert ist. Es wäre daher zu erwägen, die Gelder Ihrer „Begünstigter“
(allein dieses Wort ist schon ein Hohn) wieder in deren Verantwortung zu
übergeben. Mit
freundlichen Grüßen! |
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