| Fakten,
die Sie wissen sollten:
Die meisten
österreichischen Pensionskassen haben in den vergangenen
Jahren lediglich Erträge erwirtschaftet, welche weit unter den
Erwartungen und unter der für die Auszahlung der zugesagten
Pensionen erforderlichen Höhe lagen.
Sie haben den von ihnen
vertraglich festgelegten rechnungsmäßigen
Überschuss von 7 bis 7,5% bei weitem ver- fehlt, aber selbst
die Rechnungszinssätze von 5 bis 6,5%, die für eine
wenigstens gleichbleibende Pension erforderlich sind, im Durchschnitt
der Jahre seit 1998 zum Großteil nicht erreicht. Es
fehlen Beträge in Millionenhöhe, um Ihre Pension in
der ursprünglich zugesicherten Höhe auszahlen zu
können.
Und auch
für die kommenden Jahre prognostizieren die
Pensionskassen Erträge von lediglich um die 5%, ihre
Zusagen von 7-7,5%, die Voraussetzung zur Einhaltung der errechneten
Pensionen, sind vergessen.
Die
Pensionskassen dürfen ihr Eigenkapital aus den
Erträgen des Deckungskapitals der Anwartschafts- und
Leistungsberechtigten um 3% aufstocken. Die jährliche
Belastung zugunsten der Bildung der jüngst gesetzlich
geänderten, nun fast wertlosen
Mindestertragsrücklage beträgt 0,6% pro
Jahr, inkl. KöSt, es sei denn, man hat Sie über die
"Opting Out" Möglichkeit rechtzeitig und umfassend informiert
und Sie haben sich entsprechend entschieden.
Für
den Aufbau einer Schwankungsrückstellung von bis zu 25% kommt
es zu einer Belastung von zusätzlich 1% bis 2% pro Jahr, Ihre
Pension wird im gleichen Umfang kleiner.
Neue
Sterbetafeln werden Ihre
Pensionen weiter kürzen, es muss
allein dafür von einer schlussendlichen Auswirkung in
Höhe von rund 10% auf die Pensionshöhe ausgegangen
werden.
|