Karl Brezina 2 Kommentare

Nach Verlusten von rund 1,1, Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 fordert die AK einen besseren Schutz.

Präsident Dr. Kalliauer dazu: „Das Veranlagungsrisiko tragen ausschließlich die Versicherten! Es gibt keine gesetzliche Mindestertragsgarantie und Veranlagungsverluste begleichen die Pensionskassenbetreiber nicht aus dem eigenen Vermögen, sondern aus dem Geld der Beitragszahler/-innen“.

Damit greift die AK unsere jahrelangen Forderungen auf, die Politik ist dringend gefordert hier endlich für Gerechtigkeit zu sorgen.

Forderungen der Wirtschaftskammer – vorgetragen von Mag. Andreas Zakostelsky, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen – nach einem Generalpensionskassen-Vertrag, wo jeder Arbeitnehmer seine Abfertigung beim Pensionsantritt in eine Pensionskasse übertragen könnte, sehen wir unter den derzeitigen Rahmenbedingungen mehr als skeptisch.

Link zur Aussendung der AK vom 7.9.2020

Link zur AK OÖ

 

— 2 Comments —

  1. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich vermute einen Tippfehler bei den Verlusten im 1. Halbjahr 2020 von 1,1 Mrd Schilling.
    Gemäß AK Aussendung sind es 1,1 Mrd EUR.

    Grundsätzlich gilt bei der privaten Altersvorsorge das Hauptproblem der Einführung der MERL (Mindestertragsrücklage), die nach dem Platzen der Internetblase 2002/2003 leider eingeführt wurde und aus einer Kapitalgarantie nur eine sehr abgespeckte Ertragsgarantie machte. Das führte defakto letztlich zur Entlassung der Pensionskassenbetreiber aus dem Veranlagungsrisiko. Dazu muss man sich vorstellen das selbst die MERL (Sicherung Ertragsgarantie) von den AWB (= Kunden) selbst zu bezahlen ist!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernhard Schäbinger, Börsen- und Banksachverständiger

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