Karl Brezina Keine Kommentare

Wir fordern die neue Bundesregierung auf, die Schwachstellen des österreichischen Pensionskassensystems zu beseitigen: Einseitige Risikoverteilung, wiederholte Pensionskürzungen, intransparente Kosten.

PEKABE, der Schutzverband der Pensionskassenberechtigten, fordert die neue Bundesregierung auf, die Schwachstellen des österreichische Pensionskassensystem zu beseitigen. Rund eine Million Begünstigte hat das Recht auf eine nachhaltige Pension.
Tatsache ist, dass zehntausende Bezieher von Pensionskassen-Pensionen wiederholt Kürzungen ihrer Pension hinnehmen mussten, viele haben bereits die Hälfte der ursprünglichen Pension verloren. Die 2. Säule hält nicht, was die Politiker versprachen, die Altersvorsorge ist zum unkalkulierbaren Risiko geworden.
  • Mindestertragsgarantie und Kapitalerhalt: Die von den Pensionskassen erzielte Performance ist nicht ausreichend und hat zu massiven Pensionskürzungen geführt, Erträge für eine Valorisierung konnten nicht erwirtschaftet werden. Wir fordern die Wiedereinführung der im Jahr 2003 aufgelassenen Mindestertragsgarantie. Zumindest ist von den Pensionskassen der Kapitalerhalt zu garantieren, so können wiederholte Pensionskürzungen ausgeschlossen werden.
  • Transparenz: Gegenüber den Begünstigten sind sämtliche Spesen und Gebühren – also auch jene die in den Fonds direkt anfallen – offenzulegen. Auch die Kosten, die in den einzelnen Finanzprodukten (Fonds) entstehen, müssen angeführt werden, Kostenwahrheit sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
  • Wahlfreiheit: Die Begünstigten müssen zum Pensionsantritt zwischen einer Einmalzahlung (= Auszahlung des gesamten Kapitals) oder einer laufenden Pension wählen können. Diese Entscheidungsfreiheit ist in vielen europäischen Ländern selbstverständlich.

Zum wiederholten Male verlangt der Vorsitzende der PEKABE, Peter Weller, „eine nachhaltige Verbesserung des Pensionskassensystems durch politische Maßnahmen, da bei der Schaffung der betrieblichen Altersvorsorge eine wertgesicherte Pensionsleistung zugesagt wurde.“
Dieses Ziel wird derzeit durch unzureichende gesetzliche Regelungen weit verfehlt. PEKABE fordert die neue Bundesregierung daher auf, die Interessen von einer Million Österreicherinnen und Österreichern zu vertreten und das Vertrauen wiederherzustellen.

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