Karl Brezina Keine Kommentare

Die Hauptversammlung fand am 8.6.2017 vor rund 150 Teilnehmern statt. Es wurden strategischen Initiativen der Pensionskasse und das Veranlagungsergebnis sowie neue Veranlagungsstrategien präsentiert.

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Zu Beginn der Hauptversammlung berichtet Mag. Heschl über Strategische Initiativen der Pensionskasse.

Hervorgehoben wird insbesondere das positive Ergebnis einer im abgelaufenen Jahr durchgeführten Umfrage zur Kundenzufriedenheit bei Arbeitgebern und Betriebsräten, bei der auch die Zufriedenheit mit der erzielten Performance der VBV zum Ausdruck kam. Weitere Ziele sind die Steigerung der Effizienz, auch unter Nutzung der Synergien innerhalb der VBV-Gruppe, die Neugestaltung des Kundenportals im Internet sowie Steigerung der Eigenbeiträge durch die Anwartschaftsberechtigten und der Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge. Hier wird betont, dass derzeit nur 25% der Arbeitnehmer die zweite Säule der Pensionsvorsorge nutzen.

 

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Danach berichtet Mag. Schiendl über das Veranlagungsergebnis, dabei wird auf die diversen Einflussfaktoren eingegangen.

Der Markt wurde 2016 von mehreren politischen Entscheidungen beeinflusst, Im Vordergrund standen dabei die Auswirkungen des Brexit als auch jene der Wahl des US-Präsidenten. Da die VBV nicht mit einem Brexit rechnete, hatte dies naturgemäß ungünstige Auswirkungen auf die Performance. Als schwierig bezeichnete Schiendl auch das derzeitige Zinsniveau, das niedrigste seit 476 Jahren, sowie die negative Ertragssituation bei Staatsanleihen. Hervorgehoben wurde, dass die Performance der Veranlagungsgemeinschaften (VRG) der Banken jene der anderen VRG übertroffen hat. In der VBV gehören 62% der Anwartschafts- als auch Leistungsberechtigten einer Hochzins-VRG an, aus Sicht dieser AWB und LB ist das Ergebnis des Jahres 2016 nicht befriedigend. Insgesamt war die Performance der VBV im vergangen Jahr schlechter als die der anderen Pensionskassen in Österreich.

Weiters hob Schiendl auch die zunehmende Bedeutung einer Nachhaltigkeit bei Veranlagungen hervor und erläuterte die ESG-Initiative (Environment, Social, Governance). Nach einer entsprechenden Analyse hat sich die VBV entschlossen Veranlagungen zu forcieren die diese Kriterien berücksichtigen (CO2-Reduktion u.ä.), da hier langfristig bessere Ertäge erwartet werden.

 

 

 

 

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