Karl Brezina 1 Kommentar

Erträge reichen absolut nicht aus, um wertgesicherte Pensionen zu erwirtschaften – wiederholte Pensionskürzungen beweisen das

Von der Wirtschaftskammer werden in ihrer Aussendung vom 20.4.2020 nachhaltig gute Erträge ins Treffen geführt. Viele Pensionisten können dabei nur den Kopf schütteln, denn ihre Pensionen wurden wiederholt gekürzt.

Die negative Performance der Pensionskassen in den Jahren 2008, 2011 und zuletzt 2018 hat zu einer Kapitallücke in Milliardenhöhe und wiederholten Pensionskürzungen geführt. Die so erlittenen Verluste sind für die Berechtigten tatsächliche nie wieder aufholbar.
Als Beispiel sein eine Anfangspension von 376,- Euro im Jahr 2000 angeführt, die insgesamt zwölfmal gekürzt wurde und heute lediglich 154,- Euro beträgt. Hier von einer erkennbaren Real-Wertsteigerung zu sprechen, wie das die WKO tut, ist mehr als zynisch.
Der Vorsitzende der pekabe Peter Weller fordert im Namen der betroffenen Pensionistinnen und Pensionisten den Fachverband der Pensionskassen zu einer fairen Berichterstattung auf und die pekabe steht mit ihren Experten gerne für Diskussionen zur Verfügung.

Zur PEKABE Aussendung

 

Auch die Arbeiterkammer Oberösterreich berichtet in ihrer Presseaussendung vom 22.4.2020: LINK

Rekordverluste bei Betriebspensionen von 2,5 Milliarden Euro und fordert einen verbesserten gesetzlichen Schutz!
Jetzt könnte die Regierung handeln, bei Corona hat sie ja gezeigt, dass Sie es kann!

— One Comment —

  1. Fast 100 Pensionskassen-Pensionisten haben auf unsere Umfrage zur Zukunft des Pensionskassen-Systems geantwortet – die Mehrheit (56 %) ist für die Herausnahme des Geldes, 42 ‚% für die PEKABE-Änderungen.
    Einfache Lösung:
    Die PEKABE-Änderungen werden umgesetzt.
    Wer trotzdem nicht zufrieden ist, kann sein Geld herausnehmen.

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