Karl Brezina 9 Kommentare

PEKABE stellt das aktuelle Forderungspapier vor:

Unser Ziel ist es eine zukunftssichere, nachhaltige Entwicklung der Pensionskassen-Pensionen für alle Betroffenen zu erreichen.

Forderungen

  • Risikoteilung / Kapital-Garantie der einbezahlten Beträge
    die ursprünglich gesetzlich verankerte Mindestertragsgarantie wurde 2003 aufgehoben und so das alleinige Risiko für die Pensionsentwicklung an die Berechtigten übertragen; die Pensionskassen müssen jedoch wieder eine direkte Verantwortung für das Veranlagungsergebnis der ihnen anvertrauten Gelder tragen.
  • Steuerliche Behandlung von Pensionskürzungen
    in Form einer Reduktion der Lohnsteuer Bemessungsgrundlage um den jeweiligen Kürzungsbetrag.
  • Kostentransparenz
    insbesondere Offenlegung aller Veranlagungskosten und Aufschlüsselung der Gesamtkostenquote.
  • Optionale Vorwegbesteuerung der Deckungsrückstellung
    mit dem Halbsteuersatz und anschließend steuerfreie Auszahlung der Pensionskassen-Pension als Dauerrecht, auch für zukünftige Leistungsberechtigte.
  • Steuerfreie Auszahlung der PK-Pensionen aus versteuerten Arbeitnehmerbeiträgen und seinerzeit nach § 48a und § 48b PKG umgewandelten Arbeitgeberbeiträgen.
    Systematischer Wegfall von Doppelbesteuerung.
  • Einbindung der Pensionskassen-Berechtigten in den Konsumentenschutz bzw. Schaffung einer Ombudsstelle
  • Optionaler Verzicht auf die Dotierung der Schwankungsrückstellung durch Leistungsberechtigte als Dauerrecht.
  • Vertretung der Leistungsberechtigten im PK Aufsichtsrat.

Alle Details und Hintergründe finden Sie in unserem aktuellen Positionspapier (Download).

— 9 Comments —

  1. Ich finde den Forderungskatalog der PEKABE ausgewogen und zeitgemäß.
    Jedenfalls bin ich den Proponenten unserer Interessensvertretung sehr dankbar, dass sie unnachgiebig auf die gewaltigen Lücken im Pensionskassengesetz, die einer nachhaltigen Entwicklung der Pensionskassen entgegenstehen, aufmerksam machen – steter Tropfen höhlt (hoffentlich) den Stein.

  2. Das Forderungspapier von Pekabe gehört umgesetzt ! Die Zahl der Mitglieder und damit der Wählerstimmen der Pensionskassen ist wohl ein starker Druck auf die Parteien, der Berücksichtigung finden sollte. Wieviel Mandate könnten die Mitglieder bei einer eigenen Liste bekommen ?
    Bei den Gewinnen den der Banken wäre es wohl angebracht, wenn diese zumindest die Schwankungsrückstellung gemeinsam ausgleichen. Das wird wohl nur mit einem Gesetz gehen. Außerdem haben die Bankmanager zu Lasten der Pensionsempfänger/innen zu ihren Gehältern Prämien erhalten, da sie ja so super Ergebnisse eingefahren haben !
    Die Frage ist, welche Partei können wir gewinnen, damit sich diese unseren Anliegen annimmt.

  3. Die Forderungen von PEKABE sollten dringend umgesetzt werden. Fragt sich nur wer oder welche Gruppierung sich unserem Anliegen annimmt und auch m Parlament dafür eintritt !?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.