Selbsthilfegruppe

 

UNSERE GESCHICHTE

Ziele


Da in Hinblick auf die erfolgte und auch künftig nicht auszuschließende Reduzierung der gesetzlichen Altersvorsorge der zweiten Säule, der betrieblichen Vorsorge, immer größere Bedeutung zukommt, ist es besonders wichtig

  • das Verständnis der Allgemeinheit für die Problematik des Pensionskassensystems zu wecken und zu vertiefen,

  • die Position der Leistungs- und Anwartschaftsberechtigten zu stärken und zu verbessern,

  • zu deren Lasten geplante oder bereits erfolgte Gesetzesänderungen zu sanieren

  • weitere Verschlechterungen der Rahmenbedingungen für die Leistungs- und Anwartschaftsberechtigten zu verhindern.

Worum geht es dabei?


Seit der Einführung der Pensionskassen im Jahr 1990 haben bisher rund 900.000 Menschen über die gesetzliche Alterspension hinausgehend, über ihre Arbeitgeber Vorsorge für ihren Lebensabend getroffen und die hierfür notwendigen Mittel österreichischen Pensionskassen anvertraut. Rund 90 000 davon beziehen als Leistungsberechtigte bereits eine Pensionskassen-Pension.

Mangels geeigneter gesetzlicher Vorkehrungen zur Absicherung der anvertrauten Gelder wurden  in schlechten Börsejahren (2001 / 2002 / 2008 / 2011)  von den Pensionskassen massive Anlageverluste eingefahren und das bis dahin angesparte Kapital der Berechtigten drastisch reduziert. Leistungsberechtigte erhalten daher heute Pensionen, die um bis zu 50% niedriger sind im Vergleich zu den ursprünglichen Versprechungen.

Aber auch die noch aktiven Anwartschaftsberechtigten müssen bei ihrem Pensionsantritt mit erheblichen Lücken im Deckungskapital rechnen.

Die Novellen des Pensionskassengesetzes aus 2003, 2005 und 2012 haben die Situation der Berechtigten keinesfalls verbessert, sondern im Gegenteil zu Gunsten der Aktionäre der Pensionskassen teilweise gravierend verschlechtert.

Gründung von pekabe

 

Deshalb haben sich von (ehemaligen) Mitarbeitern verschiedener Unter- nehmen ins Leben gerufene Vereine und Arbeitsgemeinschaften Anfangs 2005 im Schutzverband der Pensionskassenberechtigten zusammengeschlossen. Der Schutzverband hat seitdem durch zahlreiche Aktivitäten bei Politikern und Interessenverbänden sowie durch mediale Präsenz  versucht, die Öffentlichkeit über die Problematik des Pensionskassensystems aus Sicht der Berechtigten sowie über die Ziele des Schutzverbandes zu informieren.

Mobilisierung

 

So wurde auch -in Anbetracht der massiven Verluste im Jahr 2008- im Jänner 2009 eine Demonstration am Ballhausplatz organisiert, anlässlich der tausende Unterstützungserklärungen an die Bundesregierung übergeben  wurden. Fernsehen und Zeitungen haben damals ausführlich darüber berichtet.

Im Februar 2009 wurde daraufhin im Finanzministerium eine Kommission eingerichtet, die Lösungen für  die Pensionskassenproblematik erarbeiten sollte. Dies jedoch ohne Einbindung bzw. Vertretung von Betroffenen.

Am 13. April 2010 wurde eine weitere Demonstration – diesmal leider bei äußerst ungünstigen Wetter bedingungen- am Ballhausplatz veranstaltet und mehrere hundert
Teilnehmer  protestierten gegen die Untätigkeit der Reformkommission.

Das Ergebnis der Kommission war die Novelle 2012 zum Pensionskassengesetz, die in der Grundproblematik keine positiven Veränderungen brachte.

 

Unser Team

Peter Weller, Obmann 

Karl Brezina, 1. stv. Obmann

Gertrude Pils, 2. stv. Obfrau

Prof. Fred Turnheim, Pressesprecher

Herbert Forster, Schriftführer

Marianne Veigl, Schriftführer-Stv.

Herbert Jakl, Kassier
Mag. Doris Fröhlinger, Kassier-Stv.

Sie möchten mehr erfahren?

Kontakt: office@pekabe.at

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Schutzverband der Pensionskassenberechtigten

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