Ersuchen an die AK um Erhebung der Veranlagungskosten

9. November 2021

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Die AK hat die Spesen beim Sparen in Wertpapierfonds untersucht - Details hier.
Da die Pensionskassen seit Jahren nur unvollständig informieren, hat sich eine Pensionskassen-Berechtigte an die AK gewandt und um Überprüfung der Veranlagungskosten ersucht.

Die AK hat die Spesen beim Kauf von Wertpapierfonds untersucht - Details hier.

Da die Pensionskassen seit Jahren nur unvollständig informeiren, hat sich eine Pensionskassen-Berechtigte an die AK gewandt und um Überprüfung der Veranlagungskosten ersucht.

Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.


Das Schreiben im Wortlaut:

Ich würde mir als Bezieherin einer kleinen Pensionskassen-Pension wünschen (und viele andere Bezieher einer Pensionskassen-Pension ebenso), dass die Arbeiterkammer über die Veranlagungskosten bei den Pensionskassen eine ebenso umfangreiche Untersuchung startet.

Die Fondssparer haben den Vorteil, dass sie, wenn sie sich dafür interessieren, umfangreiches Material erhalten können, da dies bei Fonds Standard und Vorschrift ist wie z.B. Emissionsprospekt, Rechenschaftsberichte, Kundeninformationsdokument - da müssen alle Spesen angeführt werden.

Bei den PENSIONSKASSEN ist das leider nicht so - hier gibt es keine Transparenz. Das Pensionskassengesetz verpflichtet nur zur Bekanntgabe einer Gesamtkostenquote - welchen Kostenbeitrag dazu einzelne Veranlagungssegmente liefern ist das grosse Geheimnis der PK. Auch zu den immer grösser werdenden Anteilen der sog. "grünen Investments" gibt es keinerlei Informationen - die Berechtigten wissen nicht, welche Performance etwa derartige Investments abwerfen.

Der Fachverband der PK führt immer wieder an, dass die Performance der letzten 30 Jahre im Durchschnitt + 5,3 % p. Jahr beträgt. Das ist IRREFÜHREND und nur ein Teil der Wahrheit - wie bei den Fonds bleibt auch hier wesentlich weniger Rendite, da Rechnungszinssatz, versicherungsmathematisches Ergebnis etc. noch abzuziehen sind.

Bei der Darstellung des Fachverbandes erhält der - künftige Berechtigte - den Eindruck, dass sich sein Kapital durchschnittlich um über 5 % verzinst.

Hier wäre eine entsprechende Aufklärungskampagne der AK ebenso angebracht.