Fachverband stellt Ergebnis 2020 übertrieben positiv und unvollständig dar

Wie so oft ist dies eine einseitige und verzerrte Darstellung. Die negativen Auswirkungen werden nicht einmal erwähnt.

Wie so oft ist dies eine einseitige und verzerrte Darstellung. Die negativen Auswirkungen werden nicht einmal erwähnt.

Der Fachverband der Pensionskassen spricht in seiner heutigen Aussendung (OTS0076) bei einem Plus von 2,55 Prozent von einem beachtlichen Ergebnis der österreichischen Pensionskassen.

Sicherlich war das Jahr 2020 für die Veranlagung von Geldern auf dem Kapitalmarkt nicht gerade einfach. Den erzielten Durchschnittswert zu nennen ist aber nur die halbe Wahrheit.

Tatsache ist, dass von den Pensionskassen auch negative Ergebnisse erzielt wurden. Das bedeutet für die Berechtigten in diesen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften jedenfalls eine herbe Enttäuschung und führt mitunter auch zu einer Pensionskürzung.

Eine Performance von 2,55 Prozent ist einfach nicht ausreichend. Die seinerzeit von den Pensionskassen und Arbeitgebern gemachten Zusagen werde zu einem großen Teil nicht erfüllt. Bei hunderttausenden Berechtigten ist für die Erreichung einer gleichbleibenden Pension mindestes der doppelte Ertrag erforderlich. Der Fachverband verschweigt diesen Umstand seit vielen Jahren beharrlich.

Die im Jahr 2020 erzielte Performance als beachtlich zu bezeichnen ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und keinesfalls eine wie vom Fachverband behauptete irreführende Darstellung.


Zur APA-Aussendung von PEKABE

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Schutzverband der Pensionskassenberechtigten

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