Keine Mitsprache und unzureichende Informationen für Leistungsberechtigte

Keine Mitsprache und unzureichende Informationen für Leistungsberechtigte
Mehr als 100.000 Leistungsberechtigte der Pensionskassen sind von jeglicher Mitsprache ausgeschlossen und erhalten nur unvollständige Informationen

Die Berechtigten der österreichischen Pensionskassen tragen das volle Veranlagungsrisiko und sämtliche anfallenden Kosten, was den Pensionskassen seit Jahren zu Gewinnen in Millionenhöhe verhilft. Hinsichtlich wesentlicher Informationen werden die Pensionistinnen und Pensionisten allerdings im Regen stehen gelassen. Die Pensionskassen kommen ihrer Informationspflicht im Rahmen der Hauptversammlungen nur teilweise nach, die erteilten Auskünfte sind keinesfalls umfassend und befriedigend. Insbesondere die Veranlagungskosten in den diversen Fonds sind ein seit Jahren gut gehütetes Geheimnis. 


PEKABE fordert daher, dass 50 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder von den PK-Berechtigten gestellt und mit den gleichen Rechen wie die Kapitalvertreter ausgestattet werden. Dadurch wird auf demokratische Weise die Mitsprache und eine effektive Kontrollfunktion mit Berichtspflicht und Einsichtsrecht sichergestellt. 


Peter Weller, der Vorsitzende von PEKABE dazu: „Wer zahlt, schafft an - das gilt bei den Pensionskassen offensichtlich nicht. Die Verwaltung von Milliarden ohne jegliche Mitsprache der Berechtigten kann niemals das dringend notwendige Vertrauen schaffen. Unsere Politiker werden daher nachdrücklich aufgefordert für ausreichend Transparenz zu sorgen und dieses Unrecht zu beseitigen.“ 


Zur APA-Aussendung

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Schutzverband der Pensionskassenberechtigten

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