Rekordinflation trifft auch die Berechtigten der Pensionskassen

30. März 2022

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Dotation der Schwankungsrückstellung muss ausgesetzt werden

Die Inflation 2022 beträgt mehr als 5 Prozent, im Zuge der Ukraine-Krise ist laut Nationalbank sogar ein Anstieg der Teuerung bis zu 9 Prozent möglich. 

Das ist eine enorme Herausforderung für Pensionisten, da diese vom Anstieg der Energiekosten und Lebensmittelpreise besonders stark betroffen sind.


Inflationsausgleich für Pensionisten gefordert

Die Pensionskassen könnten hier einen entscheidenden Beitrag leisten und ab sofort auf die Dotation der Schwankungsrückstellung verzichten. Das heißt konkret, dass die erwirtschaften Erträge den Pensionisten in vollem Umfang zur Verfügung stehen und damit eine merkbare Entlastung erreicht wird.

Der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen vergleicht die Schwankungsrückstellung oftmals mit einem „Reservekanister“ eines Autos, um in schlechteren Jahren eine Reserve verfügbar zu haben. Es ist daher in Anbetracht der massiven Teuerung dringend angezeigt, diese Reserven – die sich die Berechtigten ja selbst bezahlt haben –  auch umgehend zu nutzen.


Peter Weller, der Vorsitzende von PEKABE, dazu: „Die steigende Inflation erfordert dringend Maßnahmen, um die Pensionisten zu entlasten. Unser Vorschlag auf die Dotation der Schwankungsrückstellung zu verzichten, kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.“


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