Wir kämpfen für mehr Gerechtigkeit: unterstützen Sie uns dabei!

20. Februar 2019

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Aufgrund der massiven Verluste der Pensionskassen im Vorjahr und der dramatischen Lage der Pensionisten haben wir uns entschlossen unsere Forderungen im Wege einer parlamentarischen Bürgerinitiative an die verantwortlichen Politiker heranzutragen.

Aufgrund der massiven Verluste der Pensionskassen im Vorjahr und der dramatischen Lage der Pensionisten haben wir uns entschlossen unsere Forderungen im Wege einer parlamentarischen Bürgerinitiative an die verantwortlichen Politiker heranzutragen.


Die Verluste der österreichischen Pensionskassen im Jahr 2018 und die daraus resultierenden Pensionskürzungen (teilweise über 10%) sind der Beweis, dass dieses System als stabile Ergänzung zur staatlichen Pension vollkommen ungeeignet ist. Viele Pensionen betragen heute weniger als die Hälfte der Erstpension.

Die Pensionisten tragen das volle Risiko, während den Pensionskassen keinerlei Verantwortung für das Veranlagungsergebnis abverlangt wird. Die Pensionskassen haften nicht für ihre Entscheidungen.

Die Schuld liegt aber auch bei der Politik: sowohl das Finanzministerium als auch die Finanzmarktaufsicht haben einen viel zu hohen Rechenzins genehmigt und somit die unrealistischen Ertragsannahmen in den Pensionskassenverträgen mitzuverantworten.


Dieses Beispiel zeigt die katastrophale Entwicklung der letzten 20 Jahre auf:




Wir fordern daher:

  1. Steuerliche Geltendmachung von Verlusten aus Pensionskassen-Pensionen.

  2. Steuerfreie Auszahlung der PK-Pensionen aus versteuerten Arbeitnehmerbeiträgen und nach § 48a und § 48b PKG umgewandelten Arbeitgeberbeiträgen.
    Dort wo eigene Beiträge bereits mit Lohnsteuer belastet wurden, sollen die daraus entstandenen Pensionen steuerfrei ausgezahlt werden, Doppelbesteuerungen sollen systematisch gestrichen werden.

  3. Optionale Vorwegbesteuerung der Deckungsrückstellung mit dem Halbsteuersatz und anschließend steuerfreier Auszahlung der Pensionskassen-Pension als Dauerrecht für alle Leistungsberechtigten.

  4. Wiedereinführung der im Pensionskassengesetz bis 2003 gültigen Mindestertragsgarantie durch die Pensionskassen im Sinne ihrer Ergebnisverantwortung und damit eine faire Risikoreduktion für die Berechtigten.

  5. Optionaler Verzicht auf die Dotierung der Schwankungsrückstellung durch Leistungsberechtigte als Dauerrecht.

  6. Verbesserung der Kostentransparenz, insbesondere der Veranlagung – Aufschlüsselung der Gesamtkostenquote

  7. Einbindung der Pensionskassen-Berechtigten in den Konsumentenschutz bzw. Schaffung einer OmbudsstelleVertretung der Leistungsberechtigten im Aufsichtsrat.

Unterstützen Sie unsere Initative auch mit Ihrer Unterschrift!

Das dazu notwendige Formular für die Unterstützungserklärungen finden Sie hier: Download der Unterstützungserklärung.

Senden Sie die Unterstützungserklärungen mit Originalunterschriften bis spätestens 20.3.2019 an unser Postfach: pekabe, Schutzverband der Pensionskassenberechtigten, Postfach 317, 1011 Wien.
Den vollständigen Antrag an den Nationalrat finden Sie hier.