Willkommen bei PEKABE

 

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass Änderungen des Pensionskassengesetzes dringend erforderlich sind, dann sind Sie hier richtig! Wir unterstützen, beraten und informieren Sie.

Wir vertreten als einzige europäische Konsumentenorganisation Ihre Interessen gegenüber Politik, Arbeitgeber, Interessenvertretungen und Pensionskassen.

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Aktuelle Beiträge

<p class="font_8">Vom Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen wird vorgeschlagen, die in den Mitarbeitervorsorgekassen angesammelten Beträge („Abfertigung Neu“) bei Pensionsantritt nahtlos und steuerfrei in eine Pensionskasse zu übertragen. Für diese Übertragung müssten jedenfalls transparente Rahmenbedingungen geschaffen und sowohl die Vor- und Nachteile offen dargestellt werden. PEKABE hat das Thema mit Betroffenen aktuell diskutiert. Dabei haben sich folgende Punkte als besonders bedeutend herausgestellt:</p>
<ul class="font_8">
  <li><p class="font_8"><strong>Wahlmöglichkeit: </strong>die Übertragung darf nur auf freiwilliger Basis erfolgen. Eine Auszahlung der Abfertigung zum Pensionsantritt muss weiterhin uneingeschränkt und zu unveränderten steuerlichen Bedingungen möglich sein. Eine freie Wahl des Pensionskassenanbieters, des Veranlagungsrisikos bzw. der Veranlagungsstrategie ist dauerhaft zu gewährleisten.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Steuerliche Behandlung: </strong>neben der Begünstigung im Fall der Übertragung ist zu klären wie zukünftige Pensionszahlungen zu versteuern sind.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Übertragung von Teilbeträgen: </strong>die Option, auch nur einen Teil der Abfertigung in eine Pensionskasse zu übertragen, ist vorzusehen. Dadurch könnten zusätzliche Interessenten für das Modell erreicht werden.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Unveränderte Regeln bei Kündigung: </strong>es darf keinesfalls zu Änderungen der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen für Abfertigungen (Betriebliches Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz – BMSVG) kommen. Der Zugriff auf den Abfertigungsanspruch muss bei Kündigung durch den Arbeitgeber während des gesamten Berufslebens wie bisher uneingeschränkt möglich sein.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Transparenz / Risikoaufklärung: e</strong>s bedarf einer umfassenden und allgemein verständlichen Aufklärung durch unabhängige Institutionen über Chancen und Risiken der Kapitalübertragung. Dabei ist besonders auf das Risiko der Kapitalmarktabhängigkeit künftiger Pensionsleistungen hinzuweisen, wie &nbsp;Schwankungen der Pensionshöhe und mitunter keine Teuerungsabgeltung.</p></li>
  <li><p class="font_8"><strong>Möglichkeit der Kapitalentnahme:</strong> wie auch in anderen Staaten soll die Möglichkeit zur (teilweisen) Kapitalentnahme in klar definierten Fällen geschaffen werden. Beispielsweise könnte dies eine &nbsp;Investition in eine Seniorenwohnung, Pflegemaßnahmenerfordernis &nbsp;u. ä. betreffen.</p></li>
</ul>
<p class="font_8"><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20221121_OTS0048/pekabe-zu-den-rahmenbedingungen-fuer-einen-moeglichen-general-pensionskassenvertrag"><u>LINK zur APA-Aussendung</u></a></p>

Presseaussendung: PEKABE zu den Rahmenbedingungen für einen möglichen General-Pensionskassenvertrag

Für die Übertragung der Abfertigung muss es klare Spielregeln geben. Vor- und Nachteile sind umfassend und transparent darzulegen. Besonders wesentlich sind Risikoaufklärung und Freiwilligkeit.

<p class="font_8">Die Situation der Bezieherinnen und Bezieher einer österreichischen Pensionskassenpension ist dramatisch“, so die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, LAbg. Ingrid Korosec in der <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20221102_OTS0054/korosec-pensionskassen-leistungskuerzungen-bis-15-drohen"><u>Presseaussendung der APA</u></a> vom 2.11.2022.</p>
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<p class="font_8">Der Österreichische Seniorenbund hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Verbesserungsvorschläge präsentiert, die wichtigsten dabei sind:</p>
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<p class="font_8">Die Wiedereinführung einer Mindestertragsgarantie, eine optionale Vorwegbesteuerung des Deckungskapitals mit dem Halbsteuersatz mit anschließender steuerfreien Auszahlung der Pensionskassen-Pension, die Möglichkeiten eines Wechsels in eine andere Pensionskasse oder eines Austritts durch den Pensionskassenberechtigten.</p>
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Korosec: Pensionskassen – Leistungskürzungen bis 15 % drohen

Presseaussendung des Seniorenbunds greift die dramatische Lage der Leistungsberechtigten der Pensionskassen auf.

<p class="font_8"><strong>Presseaussendung vom 17. Oktober 2022:</strong></p>
<p class="font_8"><strong>Österreichs Politik und die Sozialpartner ignorieren seit Jahren die prekäre Lage der Leistungsberechtigten von Pensionskassen. Eine Initiatve des Seniorenrats wurde von Beamten des Finanzministeriums zurückgewiesen, es handelt sich nämlich nicht um Verluste, sondern um eine nicht eingetroffene Erwartung. Angesichts der zu erwartenden Pensionskürzungen von 15% und einer Inflation von 10% eine mehr als zynische Ansicht.</strong></p>
<p class="font_7"><br></p>
<p class="font_8"><strong>Die Aussendung bei der APA: </strong><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20221017_OTS0050/pekabe-dramatische-leistungskuerzung-der-pensionskassen-um-bis-zu-15-prozent-ab-2023-unvermeidbar"><u><strong>LINK</strong></u></a></p>
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<p class="font_8"><strong>Medienecho</strong></p>
<p class="font_8">Zahlreiche Medien haben unser Aussendung aufgegriffen, darunter <a href="https://orf.at/#/stories/3290128/"><u>ORF</u></a>, <a href="https://www.derstandard.at/story/2000140039894/bei-betriebspensionen-droht-leistungskuerzung-der-pensionskassen"><u>Der Standard</u></a>, <a href="https://kurier.at/wirtschaft/bei-betriebspensionen-droht-leistungskuerzung-der-pensionskassen/402185052"><u>Kurier</u></a> &nbsp;und die <a href="https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2165237-Anwaerter-auf-Betriebspensionen-befuerchten-Leistungskuerzung.html"><u>Wiener Zeitung</u></a>.&nbsp;&nbsp;</p>
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<p class="font_8">Die österreichischen Pensionskassen haben zum 30. September 2022 ein Minus von 9,73 Prozent gemeldet, die seit Jahresbeginn negative Entwicklung hat sich somit unvermindert fortgesetzt. <strong>Das veranlagte Vermögen reduzierte sich im laufenden Jahr somit um rund 2,7 Milliarden Euro, ein unwiederbringlicher Verlust für alle Berechtigten.</strong></p>
<p class="font_8">Im Ergebnis bedeutet das für rund 120.000 Bezieher einer Pensionskassenleistung – je nach Rechnungszins – eine Pensionskürzung von bis zu 15 Prozent ab dem kommenden Jahr. <strong>Unter Berücksichtigung der aktuellen Inflationsrate ergibt sich somit ein Kaufkraftverlust von 25 Prozent – ein Viertel der Betriebspension wird so defacto vernichtet. </strong>Diese Entwicklung ist aber auch für die noch im Berufsleben stehenden Anwartschaftsberechtigten mehr als unerfreulich, da sich deren zukünftige Pensionsleistung erheblich verringert.</p>
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<p class="font_8"><strong>Politik ignoriert Fehlentwicklung seit Jahren</strong></p>
<p class="font_8">PEKABE hat die politisch Verantwortlichen wiederholt auf zahlreiche Mängel im Pensionskassensystem hingewiesen: so haben viele Leistungsberechtigte durch wiederholte Pensionskürzungen schon mehr als 50 Prozent ihrer ursprünglichen Pension verloren. Die mit politischen Parteien geführten Gespräche haben bis jetzt keinen Willen erkennen lassen, diese offenkundigen Probleme zu lösen. Arbeiterkammer und Gewerkschaften ist das Problem bewusst, dennoch gibt es keine Unterstützung der Interessen der über eine Million Pensionskassen-Berechtigten.<br>
Eine im April 2022 gegenüber dem Seniorenrat von Finanzminister Brunner zugesagte rasche Lösung zur Abfederung der Verluste konnte bis jetzt nicht erreicht werden. Diese begrüßenswerte Initiative der Seniorenvertreter wurde nämlich in der Folge von den Beamten des Finanzministeriums abgelehnt. Für die betroffenen Pensionisten ist dies völlig unverständlich, da in den letzten Monaten für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen zahlreiche Hilfspakete geschnürt wurden, auf die Pensionskassen-Pensionisten wurde schlichtweg vergessen.</p>
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<p class="font_8">Peter Weller, der Vorsitzende von PEKABE dazu: „Aus sozialen Gründen sollte es unbedingt zu einer Reform der zweiten Säule des Pensionssystems kommen. Die Vernichtung von einem Viertel der Pensionsleistung durch Börse und Inflation in nur einem Jahr ist dramatisch und viele Pensionisten sind mit dieser Situation überfordert. Eine rasche politische Lösung ist mehr als angezeigt, denn nur wer rasch hilft, der hilft wirklich.“</p>

Dramatische Leistungskürzung der Pensionskassen um bis zu 15 Prozent ab 2023 unvermeidbar

Völliges Desinteresse der Politik und unzureichende Unterstützung der Sozialpartner führen für Pensionisten zu einer unhaltbaren Situation.

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Wir erklären Ihnen das System der Pensionskassen in Österreich. Es ist gar nicht so schwierig. 

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