Willkommen bei PEKABE

 

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass Änderungen des Pensionskassengesetzes dringend erforderlich sind, dann sind Sie hier richtig! Wir unterstützen, beraten und informieren Sie.

Wir vertreten als einzige europäische Konsumentenorganisation Ihre Interessen gegenüber Politik, Arbeitgeber, Interessenvertretungen und Pensionskassen.

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Aktuelle Beiträge

<p class="font_8">Die AK hat die Spesen beim Kauf von Wertpapierfonds untersucht - <a href="https://www.arbeiterkammer.at/service/presse/AK_Test-_Fondssparen.html"><u>Details hier</u></a><u>.</u></p>
<p class="font_8">Da die Pensionskassen seit Jahren nur unvollständig informeiren, hat sich eine Pensionskassen-Berechtigte an die AK gewandt und um Überprüfung der Veranlagungskosten ersucht.</p>
<p class="font_8">Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><u><em>Das Schreiben im Wortlaut:</em></u></p>
<p class="font_8"><em>Ich würde mir als Bezieherin einer kleinen Pensionskassen-Pension wünschen (und viele andere Bezieher einer Pensionskassen-Pension ebenso), dass die Arbeiterkammer über die Veranlagungskosten bei den Pensionskassen eine ebenso umfangreiche Untersuchung startet.</em></p>
<p class="font_8"><em>Die Fondssparer haben den Vorteil, dass sie, wenn sie sich dafür interessieren, umfangreiches Material erhalten können, da dies bei Fonds Standard und Vorschrift ist wie z.B. Emissionsprospekt, Rechenschaftsberichte, Kundeninformationsdokument - da müssen alle Spesen angeführt werden.</em></p>
<p class="font_8"><em>Bei den PENSIONSKASSEN ist das leider nicht so - hier gibt es keine Transparenz. Das Pensionskassengesetz verpflichtet nur zur Bekanntgabe einer Gesamtkostenquote - welchen Kostenbeitrag dazu einzelne Veranlagungssegmente liefern ist das grosse Geheimnis der PK. Auch zu den immer grösser werdenden Anteilen der sog. "grünen Investments" gibt es keinerlei Informationen - die Berechtigten wissen nicht, welche Performance etwa derartige Investments abwerfen.</em></p>
<p class="font_8"><em>Der Fachverband der PK führt immer wieder an, dass die Performance der letzten 30 Jahre im Durchschnitt + 5,3 % p. Jahr beträgt. Das ist IRREFÜHREND und nur ein Teil der Wahrheit - wie bei den Fonds bleibt auch hier wesentlich weniger Rendite, da Rechnungszinssatz, versicherungsmathematisches Ergebnis etc. noch abzuziehen sind.</em></p>
<p class="font_8"><em>Bei der Darstellung des Fachverbandes erhält der - künftige Berechtigte - den Eindruck, dass sich sein Kapital durchschnittlich um über 5 % verzinst.</em></p>
<p class="font_8"><em>Hier wäre eine entsprechende Aufklärungskampagne der AK ebenso angebracht.&nbsp;</em></p>

Ersuchen an die AK um Erhebung der Veranlagungskosten

Die AK hat die Spesen beim Sparen in Wertpapierfonds untersucht - Details hier.
Da die Pensionskassen seit Jahren nur unvollständig informieren, hat sich eine Pensionskassen-Berechtigte an die AK gewandt und um Überprüfung der Veranlagungskosten ersucht.

<p class="font_8">PEKABE hat im Zeitraum Jänner bis März 2021 gemeinsam mit dem Martforschungsunternehmen Surveymonkey ein Umfrage unter den Berechtigten der Pensionskassen durchgeführt, Das Ergebnis wurde in einem Executive Summary den Klubobleuten aller politischen Parteien, den Bereichssprechern, den Interessensvertretungen (AK, ÖGB, Seniorenrat) sowie den Pensionskassen, dem Fachverband der Pensionskassen sowie der Finanzmarktaufsicht zur Verfügung gestellt.</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><strong>Wesentliche Ergebnisse:&nbsp;</strong></p>
<ul class="font_8">
  <li><p class="font_8">Wissens- und Informationsdefizite</p></li>
  <li><p class="font_8">Zweifel über ausreichende Pensionshöhe bei den Anwartschaftsberechtigten</p></li>
  <li><p class="font_8">Dramatisch hohe Anzahl an Pensionskürzungen: 88% der Leistungsberechtigten sind betroffen</p></li>
  <li><p class="font_8">Mangelnde Transparenz</p></li>
  <li><p class="font_8">Viele Berechtigte sind enttäuscht, kritisieren die unzureichenden Veranlagungsergebnisse und fordern eine Auszahlung ihres Guthabens.&nbsp;</p></li>
</ul>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><a href="https://ccd6cf92-850f-493a-b33a-54c6db94a2e2.usrfiles.com/ugd/ccd6cf_4ad1b6be5dbb46d483b7e73e6aa96381.pdf"><u>Download Summary</u></a></p>

Ergebnisse der Meinungsumfrage liegen vor

Die wesentlichen Punkte wurden in einem Executive Summary zusammengefasst und Politikern, Interessensvertretungen und den Pensionskassen zur Verfügung gestellt.

<p class="font_8">(Wien/OTS) – PEKABE, der Schutzverband der Pensionskassenberechtigten, hat im März 2021 eine repräsentative Umfrage zum Thema „Pensionskassen“ abgeschlossen, an der 2.105 Personen mit einem Anspruch auf eine Pensionskassenleistung, also Anwartschafts- und Leistungsberechtigte, teilgenommen haben.</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><strong>88% der Leistungsberechtigten sind von Pensionskürzungen betroffen</strong></p>
<p class="font_8">Die von den Beziehern einer Pensionskassen-Pension oftmals geäußerte Unzufriedenheit mit den Veranlagungsergebnissen der Pensionskassen ist mehr als nachvollziehbar, da 88% der Befragten Pensionskürzungen hinnehmen mussten. Diese Kürzungen betragen bei 22% der Berechtigten zwischen 10% und 24%, bei weiteren 22% zwischen 25% und 50%. Weitere 6% der Befragten gab an, dass die ursprüngliche Pensionsleistung sogar um mehr als 50% gekürzt wurde.<br>
Viele Teilnehmer fordern daher einer Auszahlung des gesamten Pensionskapitals. Selbst von den Anwartschaftsberechtigten wird die Wahlmöglichkeit nach Auszahlung des Kapitals zum Pensionsantritt oder ein Übertrag ins ASVG verlangt.</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><strong>Wenig Vertrauen in Pensionskassen-System</strong></p>
<p class="font_8">54% der Leistungsberechtigten stufen das System als wenig transparent und 18% sogar als intransparent ein. Mehrheitlich werden Informationen zu den Kosten, zu Veranlagungsgrundsätzen sowie den Chancen und Risken der Veranlagung vermisst. Jeder dritte Befragte findet die Informationen der Pensionskassen als unzureichend. PEKABE sieht hier die Politik in der Verantwortung, das Pensionskassengesetzes im Sinne der Berechtigten zu reformieren, um eine vollständige Offenlegung aller Gebühren und Provisionen zu erreichen und umfassend zu informieren.<br>
Für viele Bezieher eine PK-Pension haben sich die Versprechungen sowohl der ehemaligen Arbeitgeber als auch der Pensionskassen als falsch herausgestellt, das versprochene Ziel einer wertgesicherten Pension wurde weit verfehlt. Selbst der Erhalt der ursprünglichen Pension, also ohne Kürzungen, konnte nicht erreicht werden.</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><strong>Massive Informationsdefizite und Zweifel an ausreichender Leistung</strong></p>
<p class="font_8">Von den Anwartschaftsberechtigten fühlen sich 55% nur teilweise und 17% überhaupt nicht zum Thema Pensionskassen informiert. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ein Drittel aus dieser Gruppe meint, die zukünftige Leistung der Pensionskassen werde nicht für einen gesicherten Lebensstandard ausreichen.</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><strong>Peter Weller, der Vorsitzende von PEKABE, dazu:</strong> „Die Ergebnisse unserer Umfrage zeichnen ein dramatisches Bild. Pensionskürzungen, Informationsdefizite und unzureichende Transparenz haben offensichtlich zu einem massiven Vertrauensverlust geführt. Die Forderung des Fachverbands der Pensionskassen nach einem General-Pensionskassen-vertrag kann daher unter den derzeitigen Umständen nur zurückgewiesen werden.<br>
Wesentlich sind eine geänderte Anlagestrategie zur nachhaltigen Verbesserung der Performance, steuerliche Maßnahmen im Falle von Pensionskürzungen und eine effektive Kostentransparenz. Auch der Wechsel der Pensionskasse muss ermöglicht werden – Konkurrenz hat noch nie geschadet.“</p>
<p class="font_8"><br></p>
<p class="font_8"><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210415_OTS0161/pekabe-betriebliche-zusatzpensionen-enttaeuschen-berechtigte-der-pensionskassen"><u>LINK zur APA-Aussendung</u></a></p>

PEKABE-Presseaussendung: Betriebliche Zusatzpensionen enttäuschen Berechtigte der Pensionskassen

Meinungsumfrage zeigt massive Unzufriedenheit mit einem intransparenten System auf. Forderung nach General-Pensionskassenvertrag wird abgelehnt.

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